Wein-Tagebuch (english translation will come soon.....):
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Wollten
Sie nicht schon immer wissen, was alles passiert bis ein Wein endlich trinkfertig
in der Flasche, im Bocksbeutel, bzw. im Glas vor Ihnen steht?
Auf dieser Seite dokumentieren wir für Sie mit Bildern und Text genau das, und zwar vom ersten Rebschnitt im Jahr über die Weinlese bis hin zum Abfüllen und Etikettieren. Schauen Sie sich deshalb doch gelegentlich auf dieser Seite um, wie der Entwicklungsstand unseres Weines bzw. der Trauben ist. Für Sie ist dies also die optimale Informationsmöglichkeit, um zu sehen welchen Wein Sie eigentlich trinken. Hinweis: Bei den Bildern handelt es sich nicht immer um Photographien vom selben Weinberg. |
Auf dem Bild rechts sehen Sie unseren Weinberg, der durch die weiße Markierungslinie kenntlich gemacht ist. |
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Unser
Weinberg mit einer Größe von ca. 15 Ar befindet sich zwischen
Volkach und Fahr und wird vom
"Weingut am
Kreuzberg" der Familien Reinhard und Volkmar Braun aus Nordheim am Main
bewirtschaftet. Wenn man von Vokach nach Fahr am Main entlang in dieser Richtung
unterwegs ist, kann man ihn von der Straße aus zur rechten Seite
sehen.
Bei der Weinlage "Volkacher Ratsherr", die zwar nicht so bekannt ist wie der "Volkacher Kirchberg", handelt es sich um die eigentlichen Volkacher Weinlage. D. h. alle Weine dieser Lage wachsen in und um Volkach, während der "Volkacher Kirchberg" eine Großlage ist und somit nicht unbedingt gewährleistet ist, daß ein Wein dieser Lage auch in Volkach gewachsen ist sondern ebenso aus Nordheim, Sommerach, Kitzingen, Dettelbach oder einem anderen Ort an der Volkacher Mainschleife stammen kann. |
So doch nun endlich unser Wein-Tagebuch
Mittwoch, 28. Januar 2001:
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Der
Rebschnitt:
Von Natur aus ist die Rebe ein Lianengewächs, das
an Stämmen hochklettert und seine Triebe über den Baumkronen
ausbreitet. Solch wild treibende Rebstöcke bringen nur geringe Erträge
und kleine, saure Trauben. Zur Erzielung wirtschaftlich ausreichender
Erträge von guter Qualität muß man die Reben durch den Schnitt
in eine Kulturform bringen, die auch arbeitstechnisch gute Möglichkeiten
bietet. Durch den Rebschnitt erreicht man, daß sich viele Stöcke
nebeneinander pflanzen lassen, die zahlreiche, qualitativ gute Trauben
hervorbringen. Ebenso wird durch den Schnitt eine frühe Fruchtbarkeit
der Rebstöcke, regelmäßige Erträge und eine relativ
lange Lebensdauer erreicht. Die folgenden Bilder sollen Ihnen diese Arbeit etwas veranschaulichen. |
| Bild vom Weinstock, wie er "wild" wächst. | Der Winzer schneidet den Weinstock bis auf 2 Reben zurück. | Schließlich wird der Weinstock in seiner neuen Form wieder angebunden. |
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Mittwoch 1. April 2001:
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Das
Biegen (Gerten):
Nach dem Schnitt wird das Fruchtholz im Drahtrahmen am
songenannten Biegedraht (Gertdraht) festgebunden (siehe Abb. unten). |
1. Die grünen Triebe lassen sich gleichmäßig im Drahtrahmen verteilen, was die Stockpflege und Weinbergsarbeiten erleichtert. | ||
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2. Eine harmonische Saftverteilung auf dem Fruchtholz begünstigt die Fruchtbarkeit und ein gleichmäßiges Wachstum der grünen Triebe. |
Dienstag, 16. April 2001:
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Austriebsspritzung:
Die Schädlingsbekämpfung ist eine wichtige Maßnahme zur Sicherung der Ernte, die einen hohen Zet- und Kostenaufwand erfordert. Die Austriebsspritzung dient zur Bekämpfung der Schwarzfleckenkrankheit, der Kräuselmilbe, der Blattgallmilbe, des Springwurms, der Schildlaus, der Schmierlaus und des Rhombenspanners. Unser Weinberg wurde deshalb heute mit Rapsöl und Schwefel gespritzt. |
Montag, 4. Mai 2001:
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Vorblütenspritzung:
Heute wurde der Weinberg mit Polyram combi und Schwefel gespritzt. Diese Spritzung richtet sich gegen Peronospora, und Oidium. |
Dienstag, 12. Mai 2001:
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Bodenbearbeitung:
Vom Standpunkt der Bodengesundheit und der
Bodenfruchtbarkeit ist die Bodenbegrünung die optimale Bodenpflege.
Im Weinbau alter Art, mit engen Rebgassen und niedrigen Stämmen, war
jeder Grünbewuchs des Bodens automatisch U n k r a u t. Die Pflanzen
wuchsen rasch in die Blätterzone der Reben. Die Durchlüftung des
Bestandes wurde unterbunden.Die entstehende feuchte Zone begünstigte
den Pilzbefall, insbesondere durch Peronospora. Unter solchen Verhältnissen
war die Beseitigung des sogenannten Unkrautes eine Maßnahme der
Erntesicherung. Heute, bei breiten Rebgassen und hohen Stämmen, bestehen
diese Gefahren nicht mehr. |
Dienstag, 16. Juni 2001:
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Heften:
Sobald die jungen Triebe beginnen sich abwärts zu neigen, müssen sie zwischen die Heftdrähte geklemmt werden. Wird dieser Zeitpunkt versäumt, kann es bei Sturm zu erheblichem Windbruch kommen. |
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Mittwoch, 22 Juli 1998:
| Aufgrund des trockenen Winters und der langen Trockenperiode im Gebiet der Volkacher Mainschleife mußten die Weinberge in diesem Jahr wiedereinmal (zuletzt im Jahre 1993) beregnet werden. Glücklicherweise wurde es den Winzern erlaubt, Wasser aus dem Main zum Bewässern der Weinberge zu verwenden. Teilweise wurden kilometerlange Rohrsysteme ausgelegt, um soviele Weinberge wie möglich mit Wasser versorgen zu können. | |||||||
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Montag, 12. Oktober 2001:
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Samstag, 17. Oktober 2001:
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